Starnberger Merkur

 

Alfred Dolch, 06.12.2008

 

Schach

 

Klarer Sieg trotz holprigen Starts

SC Starnberg schlägt Pang/Rosenheim –

Schäfer unterliegt 14 jährigem WM-Teilnehmer

 

Starnberg – Der Schachclub Starnberg bleibt dem Spitzenduo der Regionalliga Süd-Ost auf den Fersen. Der SCS gewann sein jüngstes Heimspiel gegen die SG Pang/Rosenheim II mit 5,5:2,5.

Die Gäste traten an Brett eins mit dem erst 14-jährigen Maximilian Berchtenbreiter an, der bei der Jugend-WM in Vietnam in der Ak U14 mit sieben Punkten aus elf Runden den zwölften Rang erkämpft hatte.

Aber auch er konnte die Niederlage seiner Mannschaft nicht verhindern.

Zunächst sprangen nur halbe Zähler heraus. Den ersten davon verzeichnete Altmeister Safet Terzic. Auch für Fritz Absmaier gab es in einem Turm-Läufer-Endspiel kein Durchkommen – ebenfalls unentschieden. Ersatzmann Dieter Kraft unterstützte tatkräftig die erste Garnitur. Er musste sich ebenfalls mit einem Remis zufriedengeben. Klaus Gschwendtner sorgte mit einem genialen Damenzug für die erstmalige Führung der Starnberger. Die Freude währte aber nur kurz, denn wenig später musste an Brett eins der Starnberger Matthias Schäfer gegen Maximilian Berchtenbreiter die Segel streichen. Im 40. Zug mit noch 2 Sekunden auf der Uhr verdarb er seine Stellung und musste wenig später aufgeben. das blieb der einzige Rückschlag für die Starnberger, denn ab jetzt gab es nur noch Siege.

Axel Tuchenhagen opferte zwei Figuren, um die Königsstellung seines Gegners aufzureißen, den Monarchen über das Brett zu jagen und matt zu setzen. Effektiv war die Leistung von Clemens von Schmädel. Schon früh konnte er sich in einer Englischen Partie einen Mehrbauern sichern, zu dem sich im Endspiel ein zweiter dazu gesellte. Auch ein verzweifeltes Figurenopfer des Gegners brachte von Schmädel nicht aus der Ruhe. Insgesamt war es wichtiger Sieg für den SC Starnberg, der den Schwung nun zum Auswärtsspiel in Waldkraiburg (14. Dezember) mitnehmen will.