Reisebericht von der Radltour der 3. Mannschaft nach Andechs

Zum Saisonende, sozusagen als kleine Siegesfeier für den 7. Platz, hatten wir am Samstag, den 12.05. eine Radtour nach Andechs arrangiert. Leider kamen viele Absagen, aber wir haben uns den Spaß nicht nehmen lassen und sind zu dritt (Paul, Rolf, Franz), pünktlich um 10:00 vom Wasserwerk Starnberg abgefahren. Der Wettergott war mit uns, kein Tropfen von oben, aber starker Wind von vorn. Paul hat das schon gewusst und deshalb sich für seine windschnittigen Fahrradhandschuhe entschieden. Zuerst neben blühender Wiesen, fuhren wir dann durch die Maisinger Schlucht nach Maising und Jägersbrunn, ab hier wunderschöner Alpenblick, nach Aschering. Von dort ging es über die Bergetappe nach Rothenfeld (Gefängnis), wo wir das Gefühl der Freiheit spüren konnten. Jetzt war es nur noch ein Katzensprung, über die Friedenskapelle, den Kreuzweg hinunter nach Kloster Andechs. Alfred hat uns im Biergarten schon erwartet und mit dem Zwölfuhrleuten haben wir einen schönen Aussichtsplatz ergattert. So konnten wir die schöne Kulturlandschaft von Andechs richtig genießen. Anna gesellte sich mit ihrem Mann auch noch dazu und so sind wir zu einer schönen gesprächigen Runde angewachsen. Bei Bier und Brotzeit kam jetzt die Sonne immer mehr zum Vorschein und es entwickelte sich zu einem richtigen schönen Sommertag. Allen hat es so gut gefallen, dass der Beschluss gefallen war, nächstes Jahr wieder einen Ausflug zu planen und vielleicht entwickelt sich ja eine Tradition daraus. Nach gut drei Stunden Stärkung kam der Höhepunkt des Tages, die Kerzenstiftung in der Kapelle, für die gute vorangegangene Saison und die Bitte an eine noch bessere nächste Saison. Die Kerze war so groß, dass sie wahrscheinlich heute noch brennt. Nach einer herzlichen Verabschiedung mit unseren Sitzteilnehmern, traten wir die Heimfahrt an. Jetzt ging es ja fast nur noch bergab, über den gleichen Weg zurück. Am Maisinger See machten wir noch eine Kaffeepause, um den schönen Tag ausklingen zu lassen, ehe wir über die Schlucht zum Ausgangspunkt zurückkamen, mit dem Gefühl im Körper und dem heroischen Gefühl im Geist, einen Dreitausender bestiegen zu haben. Wie in der Einladung versprochen, ein Ausflug für Körper, Geist und Seele. Ein Dankeschön an meine untrainierten Mitradler, dass sie so tapfer, mit Humor und ohne zu maulen durchgehalten haben.

Euer Francesco, capitano

Bilder von Paul