SZ, Starnberger Neueste Nachrichten 9.4.02

Gegner verpassen entscheidenden Zug
Starnbergs Schachspieler steigen doch noch in die Kreisklasse auf

Starnberg – Die dritte Mannschaft des Schachclubs Starnberg konnte in der A-Klasse Nord ihre „schönste Meisterschaft“ feiern. Im alten Jahr hatte das Team noch alle Spiele gewonnen und lag klar mit drei Punkten vor der Konkurrenz, verlor aber im neuen Jahr zweimal. Vor der letzten Runde führte Starnberg III aber immer noch knapp, weil sich die Verfolger die Punkte gegenseitig weggenommen hatten.

Das letzte Spiel gegen die SG Windach/Schondorf. begann so kurios, wie es endete : Peter Rodinger hatte an Brett 7 mit der falschen Farbe begonnen. Die Neuauflage brachte ein Unentschieden. Auch Knut Schallöhr (Brett 3) holte bald ein Remis. Dann brachten Andreas Chowanetz (Brett 8) und Johannes Schmied (Brett 5) die Kreisstädter mit lockeren Siegen in Front. Nach einer ebenso klaren Niederlage von Peter Heinrichsen (Brett 6) stellte Kurt Ewald (Brett 4) die Zwei-Punkte-Führung wieder her. Der zum Sieg noch fehlende halbe Punkt freilich kam nicht mehr : Gerhard Strecker (Brett 1) hatte im Endspiel keine Chance und auch Johannes von Casimir (Brett 2) stemmte sich die volle Distanz von sechs Stunden letztlich vergeblich gegen die Niederlage. Die Enttäuschung über das 4:4-Unentschieden und den vermeintlich verpassten Aufstieg in die Kreisklasse war zunächst groß, doch als die übrigen Ergebnisse bekannt wurden, hatte es Starnberg mit dem geringstmöglichen Vorsprung von einem halben Brettpunkt auf den TuS Geretsried II doch noch geschafft. Ebenfalls nur einen halben Brettpunkt dahinter folgte der TSV Gauting II nach einem kampflosen Erfolg auf Platz drei.

Die dritte Mannschaft des Schachclubs Starnberg steigt in die Kreisklasse auf, v.l.n.r. : Klaus Königer, Gerhard Strecker, Hans-Georg Uffelmann, Johannes Schmied, Andreas Chowanetz, Florian Wenz, Johannes von Casimir, Otto Daxlberger 

Johannes von Casimir