Im Finale gestoppt

 

Der Siegeszug unseres Viererpokalteams ist zu Ende. Im Oberbayerischen Vierermannschafts-Pokalfinale unterlagen wir gegen unseren Dauerrivalen aus Gröbenzell deutlich mit 0,5:3,5. Allerdings spiegelt das reine Ergebnis die wahren Kräfteverhältnisse nicht wider. So verlor beispielsweise Stephan Wehr zum ersten Mal überhaupt gegen den frischgebackenen Oberbayerischen Einzelmeister Albert Kaunzinger und dies ziemlich simpel nach einem verkehrten Eröffnungsaufbau.

 

Am Spitzenbrett ließ der Grippe geschwächte Matthias Schäfer nach eigenen Worten „diverse Gewinnmöglichkeiten“ aus. Am Ende konnte sich Kontrahent Uli Rohrmüller auf glückliche Weise retten und seinerseits den Spieß herumdrehen. Nach diesem bereits entscheidenden 0:2 schenkte Tommy an Brett 3 gegen Zach den dritten Punkt ab. Auch hier war der Partieverlauf aus Starnberger Sicht unglücklich. Safet Terzic kämpfte gegen Mario Taggatz nicht nur am längsten, sondern war der Einzige, der etwas Zählbares herausholen konnte. Durch sein Remis gestaltete er das Gesamtergebnis wenigstens ein klein wenig erträglicher.

 

Dennoch: Als Mannschaftsführer bin ich mit der Viererpokalsaison sehr zufrieden. Wir gewannen das Kreispokalfinale gegen die Schachfreunde Starnberger See und zogen nach einem schönen 3,5:0,5 Sieg in Trostberg ins Oberbayerische Pokalfinale ein. Das ist ein Erfolg, der seit vielen Jahren nicht mehr zu verzeichnen war und überhaupt nur ganz, ganz selten erzielt werden konnte. Auf ein Neues im Herbst!

(Stefan Winkler)