Bericht über das Viererpokalfinale am 20.02.2005:

 

Trotz eines großartigen Kampfes unserer Mannschaft über die volle Distanz von 6 Stunden hat es am Ende gegen den Favoriten Gröbenzell nicht ganz gereicht. Mit 1,5:2,5 unterlagen wir in einem hochklassigen Match, das eines Finales würdig war. Lange Zeit sah es so aus, als könne Stephan Wehr am 4. Brett Albert Kaunzinger niederringen, aber dieser verteidigte ein Endspiel Dame gegen Turm erfolgreich, indem er eine Festung errichtete, die Stephan trotz hartnäckigster Bemühungen nicht knacken konnte.

 

Zuvor hatte Matthias Schäfer Gröbenzells Spitzenspieler Uli Rohrmüller mit einer vorbereiteten Variante im „Vorstoß-Franzosen“ überrascht und schließlich den vollen Punkt eingefahren. Thomas Lochte erhielt leider keine seiner geliebten taktischen Stellungen. Nach frühem Damentausch war die Luft schon früh raus, und Kontrahent Mario Taggatz erwies sich schließlich als der Stärkere.

 

Fritz Absmaiers Gegner, der frisch gebackene Kreismeister Andreas Zach, spielte nicht seinen erwarteten soliden Aufbau. Vielmehr gab es genau die scharfen Varianten und Verwicklungen, die sich Thommy am Nebenbrett gewünscht hätte! Der Gröbenzeller, der mit Weiß spielte, hatte schließlich das bessere Ende für sich. Tja – und dann scharten sich alle um Stephans Brett, denn davon hing der Ausgang des gesamten Matches ab. Ein 2:2, und wir wären der neue Pokalsieger gewesen, weil Matthias am ersten Brett gewonnen hatte. Hätte wenn und aber zählen nicht. Gröbenzell hat knapp gewonnen, und wir gratulieren fair!

 

Die Partien werden von Matthias eingegeben und werden in wenigen Tagen auf unserer Homepage nachzuspielen sein.

 

Gröbenzell 1 – Starnberg 1 2,5:1,5

Brett 1: Uli Rohrmüller – Matthias Schäfer 0:1

Brett 2: Mario Taggatz – Thomas Lochte 1:0

Brett 3: Andreas Zach - Fritz Absmaier 1:0

Brett 4: Albert Kaunzinger – Stephan Wehr 1/2:1/2

 

Stefan Winkler