Das Viertelfinale im Viererpokal gegen Wolfratshausen verlief durchaus nicht so reibungslos wie von manchen im Vorfeld erwartet. Insofern war es äußerst hilfreich, dass wir Safet Terzic einsetzen konnten. Wir erwarteten unsere Gäste in einer wesentlich stärkeren Aufstellung, als es dann letztlich der Fall war. Zwei Stützen der 1. Mannschaft sagten kurzfristig ab. So schien es eine klare Sache für unser Team zu werden.

 

Safet lieferte nach anfänglichen Schwierigkeiten den ersten vollen Zähler am 2. Brett, nachdem sein Gegner in bereits schlechter Stellung einen relativ einfachen taktischen Schlag übersah. Matthias musste am Spitzenbrett mehr Widerstand überwinden, als ihm lieb war. Unser langjähriger Mitstreiter Hans-Georg Uffelmann kämpfte wacker, griff dann aber in schwieriger Position daneben und ermögliche dadurch Matthias einen Sieg bringenden Angriff.

 

Währenddessen trug Tommi Lochte am 3.Brett ein privates Theorieduell gegen Klaus Grießbach aus (Caro Kann). Beim Stande von 1:0 verschmähte er in kritischer Stellung mit Minusbauer eine Punkteteilung durch Zugwiederholung und opferte einen zweiten Bauern für Angriff.

 

Kurz vor der Zeitkontrolle erhielt der Berichterstatter in komplizierter Stellung und bei einem Bauern weniger ein Remisangebot, das er sofort annahm. Nach wechselhaftem Verlauf und unklarer Stellung war diese Punkteteilung verdient und leistungsgerecht. Dies stellte den Mannschaftssieg sicher. Einige Minuten später musste Tommi Lochte endgültig die Segel streichen, nachdem Grießbach alle Angriffsversuche trocken abblockte.

 

Um auch das Halbfinale erfolgreich zu bestehen, müssen wir als Mannschaft noch enger zusammen rücken und unsere Absprache optimieren. Immerhin haben wir mal wieder 2 Runden im Viererpokal überstanden, eine Zwischenbilanz, die in den letzten Jahren keineswegs selbstverständlich war!

 

Brett 1: Schäfer – Uffelmann 1:0

Brett 2: Terzic – Schmidt 1:0

Brett 3: Lochte – Grießbach 0:1

Brett 4: Winkler – Balder S. 1/2:1/2

 

Endergebnis: Starnberg – Wolfratshausen 2,5:1,5.

(Stefan Winkler)