Starnberger Merkur, 07.05.2003

 

Matthias Schäfer

 

Acht Mal wie Großmeister
Schach: Starnberg beendet die Saison mit Remis

Starnberg – Mannschaftskämpfe beim Schach dauern etwa viermal so lange wie Ligaspiele beim Fußball – allerdings nur, wenn die Geistessportler Lust haben. Haben Schachspieler keine Lust, setzen sie sich ans Brett, schieben ihre Figuren hin und her und einigen sich nach wenigen Minuten Spielzeit auf ein Unentschieden. Weil so etwas besonders auf Spitzenebene vorkommt, heißen solche Punkteteilungen "Großmeisterremisen".

Obwohl die zweite Garde des SC Starnberg und der SK Weilheim keinen einzigen Großmeister in ihren Reihen haben, wollten sie sich zumindest so fühlen. Ergebnis: Acht wenig umkämpfte Unentschieden beim Saisonabschluss in der Zugspitzliga. Die Starnberger Kurzarbeiter hießen Fritz Absmaier (Brett eins), Harald Feldbacher (2), Martin Fuchs (3), Johannes Schmied (4), Gerhard Strecker (5), Robert Auerweck (6), Stefan Winkler (7) und Anna Gödel (8). Während die nominell überlegenen Weilheimer durch das 4:4 den Aufstieg in die Bezirksliga klar machten, behauptete die SC-Equipe einen respektablen vierten Tabellenplatz. Beste Punktesammler bei den Seestädtern: Fritz Absmaier, Stefan Winkler (beide 6,5 Punkte aus neun Partien), Johannes Schmied (5,5/8) und Johannes von Casimir (4,5/6).